Neuanfang für das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser

Dr. Dorothee Schlegel, MdB, zu Gast im Bürgertreff in Lauda

Berlin/Odenwald-Tauber. „Bei meinen Besuchen im Bürgertreff in Lauda-Königshofen bin ich immer wieder aufs Neue von der großen Vielfalt der Angebote und dem außerordentlichen Engagement begeistert“, betont die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel bei ihrem Besuch des dortigen Mehrgenerationenhauses. „ Hier gibt es seit bereits acht Jahren ein offenes Haus für alle Generationen mit viel freiwilligem bürgerschaftlichen Engagement. Darum ist es großartig, dass 2017 mit dem ‚Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus‘ die Förderung fortgeführt werden kann“, erklärt die Familienpolitikerin.
“Wir haben uns in der SPD-Bundestagsfraktion auch gegen Widerstände immer für eine gesicherte Finanzierung der erfolgreichen Mehrgenerationenhäuser eingesetzt“, betont das Mitglied im Familienausschuss weiter, „…denn unsere Gesellschaft wird immer älter und bunter und diese generationenübergreifende Orte werden immer wichtiger.“ Schlegel informiert weiter, dass mit dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus aber auch neue Wege eingeschlagen sollen. Unter dem Motto „Wir leben Zukunft vor" sollen die Mehrgenerationenhäuser zukünftig noch flexibler sein, um auf die verschiedenen demografischen Herausforderungen vor Ort zu reagieren und die richtigen Lösungen zu finden. So soll die Ausrichtung der Häuser noch stärker als bisher an die lokalen Bedarfe angepasst werden. Orientiert am Sozialraum, gemeinsam mit Partnern und mit der großen Unterstützung der vielen freiwillig Engagierten in den Häusern sollen die Mehrgenerationenhäuser ihre Erfolgsgeschichte weiter fortschreiben.

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Der ‚Bürgertreff Mehrgenerationenhaus Lauda-Königshofen‘ bietet Vorlesestunden, Tipps & Tricks für Computer und Internet bis hin zum Skatabend, aber auch Energie-, Miet-, und Rechtsberatung an. Als offenen Treff gibt es eine wöchentliche Tee- und Kaffeestunde. Für viele Bürger*innen ein liebgewordener Treffpunkt, den sie nicht mehr missen möchten. Mit der ‚Internationalen Krabbelgruppe‘, der ‚Demenzgruppe Memory‘ und dem Sprachtraining für Flüchtlinge wird das Angebot für spezielle Zielgruppen erweitert. So ist das Mehrgenerationenhaus ein Ort, wo jede und jeder willkommen ist, wo man sich austauschen und ausprobieren oder mitgestalten oder Unterstützung finden kann. „Mit Kreativität und Tatkraft wird hier im Mehrgenerationenhaus in Lauda ohne viel Aufhebens der Zusammenhalt unserer Gesellschaft gestärkt“, so Schlegel.  „Jeder Cent an Förderung ist hier für ein gutes Gelingen des Zusammenlebens bestens angelegt.“

Tag der Wissenschaften in Berlin

Flüchtlinge und Jobcenter bei Akademiker-Fachmesse

Zum „Tag der Wissenschaften“ am 20.10.2016 fuh- ren 13 syrische und iranische Akademiker aus dem Main-Tauber-Kreis nach Berlin. Die Allianz der Wis- senschaften hatte eingeladen, um sich in direkten Vorstellungsgesprächen bei über 30 deutschen Uni- versitäten, Wissenschafts- und Forschungsorganisati- onen nach Einstellungsvoraussetzungen und Verfah- rensweisen zu erkundigen. Gefragt waren vor allem die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwis- senschaft und Technik), darunter Mathematiker und

Pharmazeuten, aber auch Berufe für Ingenieure in den Bereichen Elektrotechnik, Maschinenbau und Agrarwissenschaft. Das Jobcenter Main-Tauber organisierte die Reise in Zusammenarbeit mit dem Omnibusunternehmen Nitschke und dem Bus- shuttle Autonomobilia. In Begleitung dabei waren vom Jobcenter Main-Tauber die Arbeitsvermittlerin Annemarei Brede, die Leiterin des Mehrgenerationenhauses in Lauda-Königshofen Gisela Keck-Heirich und vom Bildungsträger bfz gGmbH die Se- minarleiterin Barbara Geyer.

Lehrmeister, Lebenshelfer und mehr – wie Smartphone und Tablet den Alltag erleichtern!

Bürgertreff Mehrgenerationenhaus Lauda-Königshofen und die Blickpunkt Auge Beratungsstelle beteiligten sich am verkaufsoffenen Sonntag

Lehrmeister, Lebenshelfer und mehr – wie Smartphone und Tablet den Alltag erleichtern!

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 „Chancen sehen“ – das diesjährige Motto der bundesweiten Woche des Sehens bot sich für Senioren, Menschen mit Sehverlust und Flüchtlinge an, da es die Arbeit unseres Mehrgenerationenhauses wiederspiegelt.

Zahlreiche Besucher verfolgten den Vortrag zum Thema: „Nutzung von Smartphone und Tablet“. Klaus Kempf von der Firma comacs aus Würzburg informierte sehr ausführlich über die Möglichkeiten wie manmit diesen Geräten den Alltag besser gestalten kann. Sowohl für Senioren als auch für Menschen mit Sehverlust können Smartphone und Tablet beitragen ein selbstbestimmtes, barrierefreies und mobiles Leben selbständig zu führen. Die unterschiedlichen Demogeräte von IPhone 6s, 7, 7plus bis IPad mini, air und pro wurden von den Besuchern getestet.

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Außerdem standen Herr Kempf und seine Kollegin Birgit Wibald für persönliche Beratung zur Verfügung.

Auch Kaffee, Kuchen, Tee aus dem Samowar und vor allem die pikanten und süßen syrischen Spezialitäten lockten die Besucher ins Mehrgenerationenhaus.