Tag der Mehrgenerationenhäuser in Berlin

„Tag der Mehrgenerationenhäuser in Berlin“

Auf Einladung der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, kamen etwa 300 Gäste zum „Tag der Mehrgenerationenhäuser" nach Berlin. Auch eine Abordnung von BaWü Mehrgenerationenhäusern und deren Träger waren zur Information und zum Austausch nach Berlin gereist. (Siehe Bild) Im Mittelpunkt des Treffens stand der fachliche Austausch und die Vertiefung der bestehenden Kontakte zwischen den Koordinatorinnen und Koordinatoren der Mehrgenerationenhäuser und Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern, Kommunen und Verbänden.

„Mehrgenerationenhäuser sind an vielen Orten zu einem unersetzlichen Begegnungsort für Menschen aller Generationen geworden. Deshalb ist es für mich so wichtig, sie dauerhaft zu erhalten“, so die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig in ihrer Begrüßung.

450 Mehrgenerationenhäuser und 33.000 Kooperationspartner sind bundesweit miteinander vernetzt. Diese gute Vernetzung ist wichtig um Angebote in den Kommunen besser zu koordinieren und so noch wirksamer zu machen. Nicht zuletzt tragen Mehrgenerationenhäuser dazu bei, dass soziale Arbeit vor Ort immer stärker generationenübergreifend gedacht und umgesetzt wird

Im Bundeshaushalt sind rund 16 Millionen Euro für die weitere Förderung aller 450 Mehrgenerationenhäuser im Jahr 2015 vorgesehen und für die Folgejahre hat die Haushaltskommission weitere Fördermittel in Aussicht gestellt. Damit ist ein weiterer Schritt für die nachhaltige Sicherung und Verstetigung der Mehrgenerationenhäuser getan.

Ba-W-Vertretung in Berlin web

Auch in Lauda-Königshofen wird an einer Verstetigung des Bürgertreffs Mehrgenerationenhaus weitergearbeitet.

Für das Jahr 2015 wurden durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben 30.000 € Fördermittel des Bundes bewilligt. Die Stadt Lauda-Königshofen unterstützt als Träger des Mehrgenerationenhauses mit Eigenmitteln das Projekt.

 

Hauptamtsleiter Jürgen Umminger und Leiterin des Bürgertreffs Mehrgenerationenhaus, Gisela Keck-Heirich freuen sich über diese positive Nachricht, zumal das Angebot im Bürgertreff zunehmend nachgefragt wird.

 

Lebensperspektiven bei Sehverlust

Pressebericht zur Woche des Sehens in Lauda

MAIN-TAUBER-KREIS Am Dienstag, den 14.10.14 fand im Mehrgenerationenhaus in Lauda eine Informationsveranstaltung und Hilfsmittelausstellung im Rahmen der Woche des Sehens statt.

Bürgermeister Thomas Maertens übernahm die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung und eröffnete diese mit einem Grußwort. Maertens lobte das große ehrenamtliche Engagement im Mehrgenerationenhaus und der Blickpunkt Auge Beratungsstelle. Außerdem sprach er davon, dass Inklusion im Kleinen beginnt und dies hier im Mehrgenerationenhaus sehr gut praktiziert wird.

IMG 0636 683x1024Anschließend an das Grußwort des Bürgermeisters begrüßte die Leiterin der Beratungsstelle Blickpunkt Auge, Carolin Mischke, die Gäste und lud Bürgermeister Maertens und Hauptamtsleiter Jürgen Umminger ein, selbst die Erfahrung eines Blinden und Sehbehinderten zu machen. Beide kamen dieser Einladung nach. Die Rehabilitationslehrerinnen Martina Hickisch und Ingeborg Brendel veranschaulichten dies mit einer Simulationsbrille. Sie zeigten Bürgermeister Maertens wie Blinde und Sehbehinderte sich im Straßenverkehr orientieren.

Im Laufe des Nachmittags gab es weitere Vorträge zu den beruflichen Perspektiven von sehbeeinträchtigten Personen. Auch die Frage was passiert, wenn man einen plötzlichen Sehverlust im Laufe des Lebens erleidet, wurde beantwortet. Die Ausstellung von Hilfsmitteln für den alltäglichen Bedarf, beispielsweise sprechende Uhren, sprechende Küchenwaagen, taktile Gesellschaftsspiele oder das Arbeiten mit Kontrasten, zeigte den zahlreichen Besuchern, dass ein Leben mit Sehverlust fast normal gelebt werden kann.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Smartphone-Vortrag von Hellmuth Platz (Rehabilitationslehrer am Berufsförderungswerk Würzburg). Er zeigte den ca. 50 Interessierten Zuhörern, wie das Smartphone den Alltag eines Blinden oder Sehbehinderten erleichtern kann. Dieses Gerät beinhaltet eine Sprachausgabe und für sehbehinderte Nutzer eine Vergrößerungsfunktion. Anwendungen wie Farberkennung, Geldscheinerkennung oder eine Lupenfunktion machen das Smartphone zum „Schweizer Taschenmesser für Blinde und Sehbehinderte“, sagte Platz.

Während des gesamten Nachmittags servierte die Schülerfirma der Florian-Geyer-Schule Kaffee und Kuchen und sorgt somit für das leibliche Wohl der Besucher.

Fahrradtour nach Impfingen

Einen schönen und sportlichen Ferientag erlebten 15 Ferienbetreuungskinder sowie deren Leiterin Gisela Keck-Heirich und das Betreuungsteam auf einer Fahrradtour nach Impfingen zur ‚ZZB-Ranch' (Zebus, Ziegen, Bienen). Tags zuvor hatten die Kinder durch ein Fahrradtraining die Verkehrsregeln und die Geschicklichkeit aufgefrischt, so dass die kleine Fahrradtruppe gut vorbereitet starten konnte.

Sehbehindertentag 2014

LAUDA Am Freitagnachmittag, den 06.06.2014 fand im Mehrgenerationenhaus eine Informationsveranstaltung zum Thema "Wie das Smartphone auch Ihr Leben erleichtern kann!" statt. Diese Veranstaltung zeigte den ca. 20 Teilnehmern wie einfach die Bedienung eines Smartphones ist.