Guter Kaffee und ein Allestrainer

Das hätten weder die Kindergartenkinder noch die Senioren erwartet, als sie wie jeden Dienstag zur geplanten Vorlesestunde in das Mehrgenerationenhaus kamen. IMG 2446Das MGH hatte im Rahmen des Infocafés Besuch von Uwe Mögel, dem Erfinder von Pack-Poi. Das ist eine Bewegungssportart mit zwei tennisballgroßen, an je einem Seil befestigten, aufdrückbaren hohlen Kunststoffbällen mit Flatterbändern. Ursprünglich kommt diese Sportart aus Neuseeland. Poi ist dort ein traditioneller Kampfsport.

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Das Wort Poi bedeutet Ball. Dies und wie er zu diesem Sport gekommen ist erklärte Herr Mögel den anwesenden Besuchern. Dank der Fingerschlaufen können die Pois in alle Richtungen in und zu allen möglichen Figuren bewegt werden. Dieser Sport fördert, die Konzentrationsfähigkeit, dient der Entspannung und ist auch ein gutes Gehirntraining. Gerade bei Überkreuzbewegungen wird das Gehirn stark gefordert.

IMG 2450Begeistert waren die Kinder, als ihnen Pois ausgeteilt wurden und sie selbst Bewegungen mit den Bällen ausprobieren durften. Auch die Erwachsenen durften mit ausgeteilten Pois ihre Beweglichkeit testen. Ob im Stehen oder Sitzen Poi wurde begeistert von den Besuchern getestet und manch einer konnte nach einiger Zeit schon schwierigere Bewegungsabläufe ausprobieren.

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Die Leiterin des Mehrgenerationenhauses Frau Gisela Keck-Heirich bedankte sich nach den Schauvorführungen der großen und kleinen Besucher und wies auf die, einmal monatlich, dienstags, stattfindenden Infocafés mit abwechslungsreichen und aktuellen Themen hin, während die Vorlesestunde an jedem Dienstag stattfindet. Zur Stärkung wurde von den Schülern der Florian-Geyer-Schule selbstgebackener Kuchen und Kaffee angeboten.

SONNENSCHEIN Kinder und Jugendhospiz

Zum INFOCAFE mit dem Thema „ Kinder – und Jugendhospiz“ hatte das Mehrgenerationenhaus in den Bürgertreff eingeladen. Frau Elsbeth Kiesel und Frau Silke Schlör vom ambulanten Kinder-und Jugend Hospizdienst im Main-Tauber-Kreis „ Sonnenschein“ des Malteser Hilfsdienstes informierten sehr anschaulich über den Einsatz der ehrenamtlichen Unterstützer in betroffenen Familien. Der Dienst ist für entsprechende Familien kostenfrei und unabhängig von Nationalität oder Religionszugehörigkeit.

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Sie stellten Kinderliteratur und Informationsmaterial zu diesem Thema vor. Gefühlvoll berichteten sie über ihre Erlebnisse bei entsprechenden Familien.

Ziel ihrer Arbeit ist es, eine angenehme Lebensatmosphäre für Betroffene, aber auch für Familienangehörige und Freunde zu gestalten. Bevor Helfer in diese Familien gesandt werden, erhalten sie eine entsprechende Aus- und Weiterbildung durch den Malteser Hilfsdienst.

Beide Beraterinne blieben noch lange zu persönlichen Gesprächen im Infocafe.

Kontaktdaten:Ambulanter Kinder-und Jugendhospizdienst der Malteser im Main-Tauber-Kreis

09342/ 859 31 63

www.malteser-kinderhospizdienst-maintauberkreis.de

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Tee- und Kaffeestunde immer beliebter!

Teestunde„Volles Haus“ meldete das Mehrgenerationenhaus am vergangenen Montag, alle vorhandenen Sitzplätze waren belegt. Die wöchentliche Tee- und kaffeestunde wird von Senioren aus verschiedenen Stadtteilen besucht. Gemeinsame Gespräche, Berichte aus dem Alltag oder das Singen von Spaß- und Wanderlieder oder alten Schlagern sind Inhalte der Nachmittagsgestaltung. Gerne lassen sich die Besucher von den Schülern der Gemeinschaftsschule, den ehrenamtlichen Helfern und dem MGH-Team bewirten und unterhalten. Die nächste Tee- und Kaffeestunde am 09. Februar wird als närrischer Nachmittag mit Beiträgen, Liedern + guter Stimmung gestaltet.

Ausflug als Dank an Ehrenamtliche

Zu einem Tagesausflug nach Schwäbisch Hall luden Gisela Keck-Heirich (Leiterin des Mehrgenerationenhauses Lauda-Königshofen) und Elke Rappert (Koordinatorin der Ehrenamtlichen der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen) alle ehrenamtlich Engagierten des vergangenen Jahres ein. Beide würdigten auf diese Weise den Einsatz der Ehrenamtlichen und so folgten diese gerne dieser Einladung und Anerkennung ihrer Arbeit.  

Nach der Bahnfahrt stand eine interessante Stadtführung durch die Altstadt von Schwäbisch Hall sowie die evangelische Pfarrkirche St. Michael auf dem Programm. Die Gruppe schritt vom Marktplatz aus die gerundete Freitreppe hinauf zur Kirche (54 Stufen) und erfuhr, dass die Treppe gleichzeitig die Bühne der Freilichtspiele ist, die jährlich stattfinden. Von dort oben genossen alle den wunderbaren Blick über die historischen Gebäude, die den Marktplatz säumten.

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Im Anschluss an die Stadtführung war genügend Zeit zur freien Verfügung, in der die Kunsthalle Würth (Ausstellung, Moderne Zeiten'), die Johanniterkirche (Ausstellung ,Alte Meister') besucht oder eigenen Bedürfnissen nachgegangen werden konnte.

Es war ein rundum gelungener Tag, der noch lange nachklingen wird und dazu ermuntert, sich weiterhin ehrenamtlich für die Gesellschaft zu engagieren.