Engagement für die Gesellschaft tut gut

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Tag der Mehrgenerationenhäuser: Gisela Keck-Heirich zu Gast beim Bundespräsidenten

Lauda-Königshofen. Mit dem Bürgerfest im Schloss Bellevue in Berlin würdigte Bundespräsident Joachim Gauck das Ehrenamt als unverzichtbaren und existenziell wichtigen Teil der Zivilgesellschaft. Jedes Jahr erhalten ausgewählte Bürger, die sich in besonderer Weise für andere Menschen oder gesellschaftliche Anliegen einsetzen, eine persönliche Einladung zu diesem Fest.

In diesem Jahr erhielt auch die Leiterin des Mehrgenerationenhauses im Taubertal, Gisela Keck-Heirich, eine Einladung, die sie gerne annahm. Auf dem Bürgerfest in Berlin hatte sie die Gelegenheit mit dem Bundespräsidenten Joachim Gauck und weiteren Bundespolitikern, wie der Bundeskanzlerin Angela Merkel oder der Bundesfamilienministern Manuela Schwesig, über die wichtige Arbeit der Mehrgenerationenhäuser in Deutschland zu sprechen.

Die Mehrgenerationenhäuser in Deutschland gewinnen, nach Ansicht der Bundesfamilienministerin, auch bei der Integration ausländischer Mitbürger immer mehr an Bedeutung. Schon jetzt engagieren sich bundesweit zwei Drittel der Einrichtungen in der Flüchtlingsarbeit, betonte die Ministerin zum Tag der Mehrgenerationenhäuser am 11. September in Berlin. Diese Veranstaltung war Teil der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements und fand als Vorkongress des Bürgerfestes statt, bei dem Keck-Heirich ebenfalls zugegen war.

Arbeit wird weiterhin gefördert

In ihrem Grußwort dankte die Bundesfamilienministerin allen Engagierten in den bundesweit rund 450 Mehrgenerationenhäusern für ihren Einsatz. "Ich bin stolz darauf, dass sich schon so viele Mehrgenerationenhäuser für Flüchtlinge engagieren! Wir haben außerdem einen weiteren Schritt geschafft, um die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser längerfristig zu sichern. So werden auch im nächsten Jahr alle derzeitigen Häuser weiter finanziell gefördert", kündigte Schwesig an.

Auch das Mehrgenerationenhaus im Taubertal und die Stadt Lauda-Königshofen freuen sich über diese Weiterfinanzierung. "Damit wird das große ehrenamtliche Engagement in unserem Haus gewürdigt und die wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft kann fortgeführt werden", erklärte Keck-Heirich. mgh